Die Bevölkerung steht hinter einer Stärkung der Schweizer Rüstungsindustrie. Die Ergebnisse des aktuellen Chancenbarometers liefern damit Rückenwind für die Volkabstimmung über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG).
Die repräsentativen Resultate des 6. Chancenbarometers des StrategieDialog21 verdeutlichen einen Stimmungswandel in der Schweizer Bevölkerung hin zu mehr sicherheitspolitischem Realismus. Vor dem Hintergrund verschärfter geopolitischer Spannungen spricht sich eine Mehrheit klar für stärkere nationale Handlungsspielräume aus.
Eine klare Mehrheit von 58 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass politische Hindernisse reduziert werden sollen, um die Schweizer Rüstungsindustrie zu stärken. Weiter befürworten 80 Prozent Investitionen in Rüstungs- und Sicherheitstechnologien mit militärischem und zivilem Nutzen. Dies zeigt ein breites Verständnis dafür, dass sicherheitsrelevante Technologien auch wichtige Impulse für Innovation und Wirtschaft leisten.
Klares Zeichen für die KMG-Revision
«Diese Ergebnisse sind auch ein deutliches Signal für die anstehende Revision des Kriegsmaterialgesetzes», sagt Nationalrat Reto Nause, Präsident der Allianz Sicherheit Schweiz. Die Vorlage zielt darauf ab, bestehende Einschränkungen zu korrigieren und die Rahmenbedingungen für die Schweizer Rüstungsindustrie zu verbessern.
Eine Ablehnung der KMG-Revision würde die bestehenden Blockaden zementieren und die Schweiz in einem zunehmend unsicheren Umfeld schwächen. Die Resultate des Chancenbarometers zeigen hingegen: Eine Mehrheit der Bevölkerung ist bereit, die sicherheitspolitischen Realitäten anzuerkennen und entsprechende Anpassungen zu unterstützen.

